- Angelegt von Yvonne Gesing , zuletzt geändert am 04.07.2024
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Die Grundbausteine für Prüfmaßnahmen im Rahmen der Qualitätssicherung sind die sogenannten Prüfmerkmale. Die zugehörige Verwaltungsmaske kann in der Hauptmenürubrik QS über Untermenüeintrag Prüfmerkmale der Menügruppe Prüfplanung aufgerufen werden.
Die Anwendungsmaske besitzt das anwendungsspezifische Register Merkmal und das in Professional ERP Anwendungsmasken übliche Übersichtsregister.
Das Register «Merkmal»
Der Anzeige- und Eingabebereich des Registers Merkmal ist in drei Eingabebereiche für die grundlegende Prüfmerkmaldefinition und die kontextabhängigen Definitionen von Ausprägungen eines auswahlbasierten Prüfmerkmals bzw. die Maßgrößen eines zahlenbasierten Prüfmerkmals gegliedert.
Grundlegende Prüfmerkmalsdefinition
Feld | Inhalt / Eigenschaft |
---|---|
Matchcode | Texteingabefeld für bis zu 40 Zeichen des systemweit eindeutig zu gestaltenden Matchcodes, der zur Merkmalsidentifizierung innerhalb von Prüfplänen herangezogen wird. |
Bezeichnung | Texteingabefeld für eine das Merkmal näher beschreibende Bezeichnung; maximal 200 Zeichen lang. |
Hinweis | Freitextfeld für Hinweistexte zum Prüfmerkmal, die dem Bediener im Rahmen einer auf diesem Merkmal basierenden Prüfung angezeigt werden. |
Datei | Textfeld mit angebundenem Dateiauswahldialog für die Zuordnung einer Datei als zusätzliche Informationsquelle für den Bediener im Rahmen einer Prüfung. Es ist darauf zu achten, dass an den Arbeitsstationen, an denen eine Prüfung erfasst wird ein für die hier hinterlegte Datei geeignetes Anzeigeprogramm installiert ist; z.B. ein PDF -Viewer wie Acrobat Reader für PDF -Dokumente. |
Fehlerklasse | Auswahlfeld mit den in den Firmenparamatern erfassten Fehlerklassen. Standardmäßig stehen die ISO-spezifizierten Klassen A , B , C und der Ergänzungswert nicht bewertet zur Auswahl (vgl. Fehlerklasse ). Die Fehlerklasse dient zunächst nur der Dokumentation im Rahmen der durchgeführten Prüfung und hat keine unmittelbare Auswirkung auf Programmabläufe in Professional ERP . |
Prüfmittel | Sofern für die Ermittlung eines konkreten Prüfwertes zum Prüfmerkmal ein Prüfmittel benötigt wird, kann in diesem Auswahlfeld die Prüfmittelgruppe des zu verwendenden Prüfmittels ausgewählt werden. |
Prüfschärfe | Soll ein Prüfmerkmal im Rahmen von Prüfungen mit dynamischer Prüfniveauanpassung mit variablen Prüfschärfen verwendet werden, muss in diesem Auswahlfeld die Prüfschärfe ausgewählt werden, ab der das Merkmal in einer Prüfung auftauchen soll. D.h. ein Merkmal, welches hier mit dem Schärfemerkmal verschärft gekennzeichnet ist, taucht nicht in Prüfungen auf, deren aktuelle Prüfschärfe sich im Bereich reduziert oder normal befindet. Umgekehrt taucht ein Prüfmerkmal mit dem Schärfemerkmal reduziert generell in allen Prüfungen jeden Schärfegrads auf. Prüfmerkmale erhalten zunächst die Standardprüfschärfe N für die normale Prüfschärfe. |
Einmalig je Prüfung | Bei der Erfassung von Qualitätsdaten werden Prüfobjekte häufig als Prüflos mit einer Stückzahl größer 1 zeitgleich betrachtet, weshalb die Daten desselben Prüfmerkmals ggf. in mehrfach nacheinander folgenden Dialogen für jedes Prüfobjekt einzeln erfasst werden müssen. Es gibt jedoch auch Fälle in denen ein Prüfmerkmal nur für die Gesamtheit aller im Prüflos enthaltener Prüfobjekte erfasst werden soll. Das Klickfeld Einmalig je Prüfung steuert das diesbezügliche Prüfverhalten des Prüfmerkmals. |
Abfrageart | Auswahlfeld, wie die Qualitätsdaten eines Prüfmerkmals zu erfassen sind. Folgende Abfragearten existieren standardmäßig:
|
Ausprägungen für auswahlbasierte Prüfmerkmale
Wird für ein Prüfmerkmal die Abfrageart Auswahl gewählt, wird das gleichnamige Textfeld für die Eingabe freigegeben. Hier können beliebig viele Auswahltexte eingetragen werden, die einem die Prüfung durchführenden Mitarbeiter bei der Erfassung zur Auswahl stehen sollen.
Die einzelnen Auswahltexte sind durch Semikola (;) oder Kommata (,) getrennt anzugeben. Sofern sich eine Auswahl negativ auf das Prüfergebnis auswirken soll, ist dem jeweiligen Auswahltext ein Minuszeichen (-) voranzustellen.
Beispiel: sehr gut; gut; befriedigend; ausreichend; -mangelhaft; -ungenügend
Maßgrößen für zahlenbasierte Prüfmerkmale
Bei Selektion der Abfrageart Zahl für ein Prüfmerkmal wird eine Reihe von Eingabefeldern im unteren Maskenbereich für die Eingabe freigegeben:
Feld | Inhalt / Eigenschaft |
---|---|
Sollwert | Vorgabewert für den Wert, der für das Prüfmerkmal erreicht werden soll. |
Maßeinheit | Auswahlfeld für die Maßeinheit der im Prüfmerkmal zu erfassenden Messgröße. Die Auswahloptionen sind als Kürzel frei definierbar. |
Obere / Untere Toleranzgrenze | Die obere bzw. untere Toleranzgrenze geben den Bereich von Messwerten an, deren absolute Messwerte noch als akzeptabel für das Bestehen der Prüfung gelten. Eingegebene Werte ober- bzw. unterhalb dieser Toleranzgrenzen werden als nicht bestanden / Fehler gewertet. Der Sollwert eines Prüfmerkmals liegt üblicherweise innerhalb des von den Toleranzgrenzen definierten Wertebereichs. |
Maximum / Minimum | Die in Maximum und Minimum spezifizierten Zahlenwerte begrenzen die möglichen Eingabewerte durch den Prüfer absolut. Es können keine größeren bzw. kleineren Messwerte erfasst werden. Maximum und Minimum sollten größere bzw. kleinere Absolutwerte besitzen als die Werte für die obere / untere Toleranzgrenze . |
Obere / Untere Eingriffsgrenze | Die obere bzw. untere Eingriffsgrenzen geben den Wertebereich unter- bzw. oberhalb des Sollwertes für einen Messwert an, innerhalb dessen die akzeptabel für das Bestehen einer Prüfung sind und noch keine Steuereingriffe zur besseren Erreichung des angestrebten Sollwerts verlangen. Werden diese Eingriffsgrenzen über- bzw. unterschritten, gelten die Messwerte auch weiterhin als akzeptabel , solange sie sich noch innerhalb der Toleranzgrenzen befinden, allerdings werden mit der Prüfung beauftragte Mitarbeiter auf die Notwendigkeit eines Eingriffes, z.B. Neujustierung, hingewiesen. |
Vor jedem Eingabefeld der sechs möglichen Grenzwerte befindet sich ein Klickfeld, welches bestimmt ob der jeweilige Grenzwert für das Prüfmerkmal im Rahmen einer Prüfung tatsächlich berücksichtigt werden soll. Standardmäßig sind zunächst alle Klickfelder eines Prüfmerkmals als aktiv markiert.
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